Die bekanntesten Spielertypen – Wozu gehörst du?

Wenn zwei Menschen ein und dasselbe Spiel spielen, wird wahrscheinlich jeder von beiden auf eine eigene Weise an das Spiel herangehen und Aufgaben oder Missionen anders lösen als der andere. Vielleicht hast du diese Erfahrung schon selbst im Bekannten- oder Freundeskreis gemacht. Die Herangehensweise an Computer- oder Online Spiele ist sogar soweit untersucht worden, dass man vier Spielertypen herausgearbeitet hat – mithilfe des offiziellen Bartle-Tests. Welche Typen es gibt, und zu welchem du gehörst, kannst du in diesem Artikel herausfinden.

Der Bartle-Test

Dieser Test, der nach Richard Bartle benannt ist, der das Spielverhalten in Online-Rollenspielen analysiert hat, basiert auf Fragen, die Spielinteressen herausfiltern sollen und diese nach Unterschieden kategorisiert. Vor allem im Bereich von Multiplayer-Online Spielen wird diese Methode von Entwicklern herangezogen, um Spielinhalte passend zu gestalten oder von Spielern, um ihre Vorgehensweise im Spiel überlegen zu können.

Der Explorer

Der Explorer-Spielertyp – also der Entdecker unter den Gamern – zeichnet sich dadurch aus, dass er innerhalb eines Spiels auf Erkundungstour geht. Sein Ziel ist es, die Spielewelt möglichst vollständig und selbstständig zu entdecken, Gegenstände zu finden und Geheimnisse zu entschlüsseln. Des Weiteren setzt er sich intensiv mit der Spielmechanik auseinander – dazu gehört nicht nur die Steuerung, sondern auch die Möglichkeit, durch verschiedene Methoden Ziele zu erreichen oder auszuprobieren, welche Waffen oder Werkzeuge wann am besten funktionieren. Kurzum versucht der Explorer möglichst viel über das Spiel und die Spielewelt in Erfahrung zu bringen und sie Stück für Stück komplett zu erschließen.

Der Achiever

Achievern ist es wichtig – ähnlich wie den Explorern – eine Menge von Geheimnissen im Spiel zu entdecken. Allerdings nicht unbedingt aus Abenteuerlust, sondern vielmehr, um damit sein Level oder seinen Status zu verbessern. Er versucht also viele Punkte oder schnell einen Fortschritt zu erreichen, in der Rangliste immer weiter nach oben zu rutschen, viele Dinge zu sammeln oder den Spielcharakter zu verbessern (durch „Up-Leveln“ zum Beispiel). Für den Achiever kommt es darauf an, möglichst viele Erfolge hervorzeigen zu können und dafür anerkannt zu werden.

Der Socializer

Für den Socializer zählt vor allem, sich mit anderen Spielern zu verbinden und mit ihnen zu kommunizieren. Ob und wie schnell er im Spiel vorankommt und Erfolge erzielt, ist ihm längst nicht so wichtig wie dem Achiever. Der soziale Spieler freut sich eher über Kontakte zu anderen Gamern und nutzt die Möglichkeit des gemeinsamen Spielens zur Interaktion.

Der Killer

Wie das Name vermuten lässt, will der Killer am liebsten Unruhe stiften. Ihm liegt nicht viel an gemeinsamer Harmonie; stattdessen legt er es darauf an, andere Spieler zu behindern oder zu verärgern. Konflikte sind sein Lebenselixier. Ein Killer will allen zeigen, wie dominant er ist. Er hält sich nicht an Waffenstillstände und liebt es, anderen das (Spieler-)Leben schwer zu machen.

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